Das angenommene Szenario für die Übung namens KLEX 2026 (Klinik Exercise 2026) wird anspruchsvoll: Nach einem Schadensereignis mit einem gefährlichen chemischen Stoff gilt es die Betroffenen zu dekontaminieren und medizinisch zu versorgen. Die Herausforderung dabei: Das Klinikum muss darüberhinaus weiter handlungsfähig bleiben.
Die Übung beschränkt sich im Wesentlichen auf das Gelände des Klinikums Fichtelgebirge, Haus Marktredwitz, sowie auf einen Bereich in Lorenzreuth. Neben zahlreichen Einsatzkräften aus dem Landkreis Wunsiedel i. Fichtelgebirge sind darüber hinaus auch Einsatzeinheiten aus den Landkreisen Hof und Tirschenreuth sowie aus dem benachbarten Tschechien an der Großübung beteiligt.
Landrat Peter Berek, als Leiter der Unteren Katastrophenschutzbehörde, fasst dies so zusammen: "Gute Vorbereitung bedeutet auch schwierige Lagen zu denken und zu trainieren."
Neben den Einsatzkräften von Feuerwehr, THW, Rettungsdiensten und Polizei werden das Gesundheitsamt und das Klinikpersonal maßgeblich in die Übung involviert sein und die Abläufe trainieren.
Die großdimensionierte Katastrophenschutzübung am 09.10. wird natürlich auch für die Bevölkerung wahrnehmbar sein. Insbesondere rund um das Klinikum und im Bereich Lorenzreuth wird es teilweise zu Verkehrsbehinderungen kommen. Weitere Informationen dazu werden rechtzeitig bekanntgegeben.

